Butterblume in Afrika
Butterblume in Afrika

23.05.2013 Dombo Farm, Motopi

Wir haben einen echt faulen Vormittag, den wir wieder mit angeregten Gesprächen verbringen. Gegen Mittag besuchen wir noch einmal die Karakale. Jochen, Heike und Uli fahren mit unserem Wagen am frühen Nachmittag zu einer benachbarten 16.800 ha Farm, die für 800.000 € zu verkaufen ist. Sie liegt in einer lieblichen von Tälern durchzogenen Landschaft. Träumen wird ja wohl mal erlaubt sein. Ich ziehe mich derweil mit einem guten Buch in unser Chalet zurück.

Karakal / Wüstenluchs, Dombo Farm
Karakal / Wüstenluchs, Dombo Farm
Karakal / Wüstenluchs, Dombo Farm
Karakal / Wüstenluchs, Dombo Farm
Karakal / Wüstenluchs, Dombo Farm
Maskenbülbül/Black-fronted Bulbul (Pycnonotus nigricans), Dombo Farm, Motopi

Als die drei gegen 16.00 Uhr von ihrer Landbesichtigungstour zurück sind, ist erst mal Kühlerreinigung angesagt. Das Gras stand sehr hoch auf der Nachbarfarm.

 

Ja und dann haben wir uns von Heike gewünscht uns einen genießbares-Brot-im-Potje-backen-Kurs zu verpassen. Das heißt Jochen will/darf backen. Und so wird auch gleich das Stew für heute Abend auf dem Lagerfeuer gebrutzelt. Während Jochen sein Brot am Braai bewacht, schaut die Leopardin Koala seinem Treiben interessiert zu.

Rotschulterglanzstar/Red-shouldered Glossy Starling (Lamprotornis nitens), Dombo Farm, Motopi
Jochen beim Bewachen des aufgehenden Hefeteiges, Dombo Farm
Jochen beim Bewachen des aufgehenden Hefeteiges, Dombo Farm
Haupthaus/Dining Area, Dombo Farm
Sonnenuntergang auf Dombo
unser Chalet auf Dombo
das nördliche Wasserloch am Haupthaus, Dombo Farm
"Koala", Dombo Farm

Beim Dinner wir müssen neidlos anerkennen, dass Jochens Brot wirklich lecker ist und doch eine wunderbar goldgelbe Farbe hat. Ich rechnete mit irgendetwas zwischen Schiefergrau und Kohlrabenschwarz. So, nun kann das Camping-Experiment im Busch kommen und Zuhause darf er dann immer backen. Geht doch!

 

Während wir unser fantastisches Dinner verputzen, hat sich der „Dracula-Clan" auf Familienausflug eingefunden. Die Hyänendame „Dracula" stellt uns und den Dombos zum allerersten Mal ihren Nachwuchs vor. Der Vater, der beiden jungen Hyänen heißt „Quasimodo" und ist ein wenig schüchtern, so dass wir von ihm nicht viel sehen. Dafür sind das kleine Mädel und der kleine Junge aber richtig neugierig. Durch unsere Taschenlampen lassen sie sich überhaupt nicht stören und kommen schließlich bis fast an das Haupthaus heran. Da die beiden noch keine Namen haben, haben wir gemeinsam beschlossen sie „Jochen" und „Marina" zu taufen. Nun haben wir auf der Dombo Farm zwei Patenkinder, deren Entwicklung wir natürlich im Auge behalten müssen. Hoffentlich werden wir zur Konfirmation eingeladen!

Uli beim Dinner, Dombo Farm
Jochen und sein Potje-Brot, Dombo Farm
Jochen voll Bewunderung für sein Wunderwerk, Dombo Farm
Hyänenbesuch auf Dombo
der "Dracula-Clan" auf Familienausflug, Dombo Farm
Hyänenbesuch auf Dombo
sind unsere Patenkinder nicht süß?

Wir schleichen zu Bett und es braucht nicht lange bis wir tief und fest schlafen (keine Kunst in diesen guten Betten). Und während wir schon träumen, liefern sich gegen 22:30 Uhr die beiden Leopardenmännchen „Garfield" und „Charly" am Wasserloch eine lautstarke Auseinandersetzung über die Vorherrschaft im Revier. Da haben wir leider etwas verpasst!

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© Marina Meger 2017