Butterblume in Afrika
Butterblume in Afrika

07.10.2012 Bugungu WR - Toro Babies Home - Fort Portal

Karte Murchison River Lodge - Hoima, T4Africa

371 km

 

Da für die Durchfahrt Richtung Masindi/Hoima durch den Murchison Falls NP pro Person 35 US$ Permit fällig gewesen wären, haben auch wir uns entschieden die zeitkostende Variante über die Murramroad durch das Bungungu Wildlife Reserve zu nehmen und starten um 06:50 Uhr.

 

Die Route führt zunächst Richtung Wanseko auf den Lake Albert zu und von dort parallel zum See über Bulisa und Biso. Die Landschaft ist wunderschön und die Piste recht gut befahrbar, was auch dem trockenen Wetter in diesem Oktober zu danken ist. Viel Regen hat es seit Mitte September diesen Jahres nicht gegeben.

 

Nahezu alles transportieren die Menschen hier auf dem Kopf oder auf Fahrrad und Boda Boda (Moped). Rechts und links winken die Kinder und rufen begeistert: "Mzungu, Mzungu"! Wir winken natürlich ebenso begeistert zurück!

Richtung Wanseko, Bugungu Game Reserve
Richtung Wanseko, Bugungu Game Reserve
Richtung Wanseko, Bugungu Game Reserve
Richtung Wanseko, Bugungu Game Reserve
Richtung Wanseko, Bugungu Game Reserve
Richtung Wanseko, Bugungu Game Reserve
Richtung Wanseko, Bugungu Game Reserve
Richtung Wanseko, Bugungu Game Reserve
Höhlenweihe / African Harrier-Hawk (Polyboroides typus), Wanseko, Bugungu GR
Wanseko
Wanseko
Schopfadler /Long-crested Eagle (Lophaetus occipitalis), Wanseko, Bugungu GR

Hinter Bukimi windet sich die Piste das Albertine Rift bis auf ca. 1000 Meter ü. NN hinauf. Das Albertine Rift ist der Beginn des Zentralafrikanischen Grabenbruchs bzw. des Western Great Valley und zieht sich durch Uganda, über die DR Kongo, Ruanda, Burundi bevor es sich in Tansania wieder mit dem östlichen Arm des Great Rift Valley vereinigt. Seine Ausdehnung reicht vom nördlichen Ende des Lake Alberts bis zum südlichen Ende des Tanganjikasees. Somit ist Tansania das einzige afrikanische Land, das sowohl vom zentralafrikanischen wie auch vom ostafrikanischen Grabenbruch durchzogen ist.

im Hintergrund das Albertine Rift, zwischen Bulisa und Biso
Albertine Rift, zwischen Bulisa und Biso

Wir freuen uns, dass plötzlich die Straße wieder geteert ist, sind jedoch skeptisch, denn in Afrika reicht der Teer oft nur für die steilsten Stellen. Und natürlich haben wir uns wieder zu früh gefreut. Die Murramroad hat uns recht schnell wieder. In der Höhe stoppen wir und genießen die Ausblicke in das Rift Valley und über den Lake Albert.

 

Ab Biso vertrauen wir auf unser Nüvi und wählen den direkten Weg über Kigorokya nach Hoima. Möglicherweise war das ein Fehler, denn für die üble 46 km lange Rüttelpiste haben wir gut zwei Stunden gebraucht! Da die Piste von Biso nach Masindi in besserem Zustand sein soll, würden wir beim nächsten Mal diese benutzen, denn von Masindi Richtung Hoima ist die Straße geteert und gutes Vorankommen garantiert.

endlich wieder Teer unter den Reifen..., zwischen Bulisa und Biso
Blick in den Grabenbruch, im Hintergrund der Lake Albert
Blick in den Grabenbruch, im Hintergrund der Lake Albert
zwischen Bulisa und Biso
zwischen Bulisa und Biso
World Vision engagiert sich in Bulisa
zwischen Biso und Hoima
große Wäsche am Bachlauf, zwischen Biso und Hoima
zwischen Biso und Hoima
ein herrliches Fleckchen Erde! zwischen Biso und Hoima
zwischen Biso und Hoima
Kinder beim Trinkwasserholen, zwischen Biso und Hoima
zwischen Biso und Hoima
zwischen Biso und Hoima

Wir erreichen Hoima gegen 10.30 Uhr. Für die 132 km bis Hoima benötigten wir insgesamt ohne größere Pause 3,5 Stunden! Wir tanken und stocken unsere Geldvorräte mit 3 x 500.000 UGX bei der Barclays Bank auf.

 

Eine Stunde später verlassen wir Hoima Richtung Fort Portal. Wir müssen uns sputen, denn am Himmel braut sich schon wieder ein Unwetter zusammen. Diese Piste ist sehr lang und verwandelt sich bei Regen in Schmierseife.

Karte Hoima - Fort Portal, T4Africa

Ungefähr 40 km vor dem Abzweig auf die Teerstraße Kampala - Fort Portal fing es dann heftiger an zu regnen. Die Piste wurde immer glitschiger und die Rückenprobleme nahmen zu. An einer Steigung musste auch Coca Cola aufgeben, die es sonst bis in die entlegensten Winkel dieser Welt schaffen!

 

Wir konnten uns Gott sei Dank daran vorbei quetschen. In einem der folgenden Dörfer steckte dann ein Matatu mitten auf der Dorfstraße fest und blockierte die Piste. Wir konnten zurück setzen und die Dorfbewohner wiesen uns eine kleine Umfahrung, die es teilweise auch in sich hatte. Die Dorfkinder wollten als Gegenleistung ausschließlich Geld akzeptieren und wurden recht agressiv, als wir ihnen lediglich Lutscher anboten. Sie griffen ins Auto und verletzten Jochen leicht im Gesicht. Geld gab es natürlich keines! Augenscheinlich stecken hier (N0 48 10.5 E30 44 45.5) öfter Wagen fest. Dies war allerdings unsere einzige unangenehme Erfahrung dieser Art in Uganda.

zwischen Hoima und Fort Portal
zwischen Hoima und Fort Portal
zwischen Hoima und Fort Portal
Live on the Coke side of life! Hier ist auch Ende für Coca Cola, zwischen Hoima und Fort Portal
steckengebliebenes Matatu, zwischen Hoima und Fort Portal
steckengebliebenes Matatu, zwischen Hoima und Fort Portal
zwischen Kagadi und Fort Portal

Schon in Hoima hatte ich uns bei Kluges Guestfarm telefonisch eingemietet, denn unterwegs hatten wir meistens keine Funkverbindung mit dem Handy. Jochen benötigt mal wieder dringend tierische Nahrung.

 

Ach, was war es für eine Freude, als wir kurz vor Fort Portal auf die excellente Teerstraße einbiegen konnten, die uns durch sehr gepflegte Teeplantagen führt,  immer mit Blick auf die Rwenzori Mountains, die legendären Mondberge.

 

Gerüchte um ein schneebedecktes Gebirge in der Mitte Afrikas, das den Nil speise, sind seit langer Zeit bekannt. Der griechische Tragödiendichter Aischylos berichtete etwa 500 v. Chr. erstmals, dass „Ägypten von Schnee genährt" werde. Wenig später, etwa 450 v. Chr., beschrieb Herodot die Nilquelle als einen See zwischen zwei Berggipfeln, was nach Ansicht einiger Forscher dem Lac de la Lune entspricht. Der griechische Mathematiker, Geograf und Astronom Ptolemäus brachte im ersten Jahrhundert nach Christi Geburt die legendären „Mondberge" auf die damaligen Landkarten, in denen er die Quellen des Nils lokalisierte. Bis ins 19. Jahrhundert waren diese Bestandteil der Afrikakarten.

 

Es ist jedoch nicht bekannt, ob und wie die Menschen der Antike Kenntnis vom Ruwenzorigebirge haben konnten, sodass die Gleichsetzung dieser alten mythischen Gebirge mit dem Ruwenzori umstritten ist. Vielfach wurden auch der Kilimandscharo, der Mount Kenya, die Virungaberge hinter den „Mondbergen" vermutet. Dennoch gibt es einige Parallelen zwischen den Beschreibungen des Ptolemäus und den Gegebenheiten des Ruwenzori, es entspringt auch mindestens einer der Nilzuflüsse im Ruwenzori-Gebirge. Quelle: wikipedia.de

an der Teerstraße vor Fort Portal
Teeplantagen an der Teerstraße vor Fort Portal
auf der Teerstraße vor Fort Portal
auf der Teerstraße vor Fort Portal
auf der Teerstraße vor Fort Portal
Fort Portal
Toro Babies Home, Fort Portal
Toro Babies Home, Fort Portal
Frank und Peace, Toro Babies Home Fort Portal

Gegen 16:00 Uhr fahren wir in den Hof des Toro Babies Home in Fort Portal. Das Kinderheim liegt direkt linkerhand an der Kyebambe Rd. (GPS N0 38 54.9 E30 16 16.1), der Hauptstraße Richtung Kasese/Queen Elizabeth Nationalpark. Ich hatte mit einem Forumsmitglied aus dem Namibia-Forum, dessen Tochter Lena dort ihr soziales Jahr absolvierte abgesprochen, dass wir dort dringend benötigte Sachspenden überbringen werden, denn wir hatten reichlich Freigepäck.

 

Peace, die Leiterin und Salomon, der Doorkeeper und Security-Man empfingen uns herzlich, waren wir doch schon durch Lena angekündigt.

 

Hier etwas zum Hintergrund dieser Maßnahme von Lena Fritz aus Hamburg, die dort ihr Soziales Jahr abgeleistet hat:

Im Toro Babies Home, Fort Portal, Uganda gibt es insgesamt 50 Kinder im Alter von 2 Monaten bis 24 Jahre, davon 34 Jungen und 16 Mädchen.
Von den 50 Kindern sind 6 Kinder körperlich und/oder geistig behindert.
Von den 50 Kindern sind 5 HIV positiv und bekommen regelmäßig ihre Medizin und gehen auch regelmäßig zu Untersuchungen und Informationsveranstaltungen (mit den jeweiligen mothers) ins Krankenhaus.

Das Toro Babies Home wird von einem Ausschuss von Beauftragten geleitet, der aus 2 Bischöfen der Rwenzori und Fort Portal Diözese, 9 anderen Ausschussmitgliedern + Matron und den anderen Mitarbeitern (wie oben erwähnt) besteht.


TCCC hat den Sitz in Norwegen, die die Übersicht über Spenden und Finanzen haben, und wird von Gerda geleitet.

Das ugandische Büro im Babies Home, welches die Projekte verwaltet und im Blick behält, wird von Bob, Martin, Patrick und Paul geleitet.

Vom Jahre 2013 an wird TCCC jedoch nur noch 5 Mio UGX (ca. 1.476 €) an das Babies Home senden können, was ein großes Problem ist.
Diese Kürzung an Spendengeldern wird zur Folge haben, dass vermehrt Kinder wieder in ihre Familien zurückgeschickt werden müssen und generell weniger Babies im Heim aufgenommen werden können.


Aufgrund der oftmals kaputten Familienkonstellation (Mutter tot, Vater kann/will sich nicht um die Kinder kümmern), werden die Kinder oftmals einfach bei Verwandten „abgegeben", weil es keine andere Möglichkeit gibt.

 

Eine weitere Kürzungsmaßnahme ist, dass das jährliche, bekannte Weihnachtsfest im Babies Home (zu dem der Bischof, alle Ausschussmitglieder kommen und jedes Kind ein Kleidungsstück + Spielzeug, was von Spenden kommt, übergibt bekommt). Das wäre insbesondere für die Kinder ein sehr großer Einschnitt, da es das einzige Fest im Jahr ist, zu dem gefeiert wird und sie nochmal Kind sein können (Geburtstage werden nicht gefeiert).

 

Während meines Aufenthaltes habe ich das SOS-Kinderdorf in Fort Portal besucht und war einerseits begeistert, andererseits aber auch geschockt, da ich nun den direkten Vergleich zum Toro Babies Home habe. Einfach die Möglichkeiten, die das SOS Kinderdorf hat, da es einen internationalen „Spendentopf" hat, aus dem die Mitarbeiter usw. bezahlt werden, sind unfassbar: Es gibt 10 Häuser mit jeweils einer mother, in jedem Haus gibt es aber auch eine „auntie", die unterstützend mitarbeitet. Die mothers bekommen so viel Gehalt, dass sie für ihr Haus eine eigene Putzfrau und jemandem zum Kochen/Waschen anstellen können.

 

Die mothers im Babies Home hingegen verbringen fast ihren gesamten Tag mit Kleider waschen und sind generell einfach überbelastet, da sie mit den hauptsächlich Babies und Kleinkindern natürlich viel mehr Arbeit ausgesetzt sind.


Würde man für das Babies Home Spenden mobilisieren können, könnte man den mothers sicher einiges erleichtern und es den Kindern (noch) schöner machen.


Ein weiterer Unterschied zum SOS Kinderdorf ist auch, dass im Babies Home körperlich/geistig behinderte Kinder sind. Das SOS Dorf nimmt keine behinderten Kinder auf, da es eine zu große Belastung für die mothers wäre und sie keine extra Therapeuten für die behinderten Kinder anstellen wollen.
Dies hat zur Folge, dass die behinderten Kinder der Region (die oft gerade deshalb ausgesetzt wurden) ins Babies Home gebracht werden, was aber schon so genug zu tun hat.


Vor allem die körperlich beeinträchtigten Kinder liegen den ganzen Tag nur im Bett rum oder sitzen auf ihrem Topf, da niemand Zeit hat, ihnen die besondere Pflege und Aufmerksamkeit zu geben, die sie benötigen und verdienen. Dies war unter anderem auch die Aufgabe von uns Freiwilligen, wir sind aber auch keine ausgebildeten Therapeuten und konnten daher nur bedingt helfen.

 

Ein weiterer Unterschied ist auch, dass im SOS Dorf nur Vollwaisen aufgenommen werden (sonst könnte man ja auch viele Kinder vom Babies Home rüberschicken, wenn Platz ist), im Babies Home sind aber fast alle Kinder nur Halbwaisen. Das SOS Dorf macht es aus dem Grund, weil die Kinder und die Häuser private Spender haben, die die Kinder vom Kindesalter bis ins Erwachsenenalter unterstützen.


Dies macht es für das Babies Home besonders schwer, Privatsponsoren für einzelne Kinder zu finden, da die Kinder manchmal einfach verschwinden und wieder in ihre Familien gebracht werden.


Das Babies Home hat bald auch alle Kapazitäten ausgeschöpft, während meines Jahres haben nur 5 Kinder das Heim verlassen, während 9 Kinder ausgesetzt und ins Babies Home gebracht wurden.


Da es im Babies Home mehrere Kinder über 10 Jahren gibt, die nicht wieder in ihre Familien können oder wollen, wird es wohl bald keinen Platz mehr geben, neue Babies aufzunehmen. Momentan probiert TCCC ein Heim für die älteren Jungs zu bauen, in das sie dann umziehen und auch zB in der Landwirtschaft ausgebildet werden. Weitere Informationen:

Toro Babies Home Fort Portal
Toro Babies Home Fort Portal
Toro Babies Home Fort Portal
Toro Babies Home Fort Portal
Toro Babies Home Fort Portal
Toro Babies Home Fort Portal
Toro Babies Home Fort Portal
Toro Babies Home Fort Portal
Abfahrt in Fort Portal zur längeren Anfahrt Kluges Guestfarm

Wir übergaben Peace zunächst die Sachspenden.
Eine Internistin vom Verein Partnerschaft-gesunde-Welt e.V. hatte mir ausrangierte Kinderkleidung, Trinkbecker, Zahnpasta und Zahnbürsten für die Kiddies mitgegeben. Ich packte noch Schlafsäcke, Babykosmetik, Waschlappen und einige andere Dinge hinzu. Außerdem musste ich ein Paket von Lena mit Erinnerungsfotos und Geschenken für die Mitarbeiter abgeben.

 

Jochen und Picco wurden von den Kindern umlagert, während ich mit Peace einen Rundgang durch die „Schlafsäale" machte. Und was ich dort sehen konnte, hat mich tief erschüttert. So stehen bis zu zehn Kinderbetten an den Wänden, in denen teilweise hospitalisierte Kinder liegen und weinen. Es riecht stark nach Urin und als ich eines der Kinder auf den Arm nehme bestätigt sich mein Verdacht. Die Kinder werden in Ermangelung von Personal und vernünftigen Windeln/Gummihosen viel zu selten gewickelt. Man muss sich vorstellen, dass für nun mehr 52 Kinder nur sechs „Mütter" zur Verfügung stehen, die aber gleichzeitig im Babies Home nach waschen, sauber machen und kochen müssen. Der Vergleich zum dagegen luxuriösen SOS-Kinderdorf lässt mich heulen! Das Toro Babies Home verfügt auch über eine gut ausgestattete Küche mit Gasherd. Nur ist das Gas zum Betreiben des Herdes so teuer, dass weiterhin draußen auf Holzkohle traditionell gekocht werden muss.

 

Bevor wir uns verabschieden, lasse ich Peace noch einen entsprechenden Geldbetrag für Mullwindeln dort. Im Moment werden hauptsächlich durchgeschnittene, alte Frottiertücher zum Windeln benutzt. Peace hat davon inzwischen acht Dutzend Nappies angeschafft.

 

Und das Weihnachtsfest im Babies Home ist nun auch bereits gesichert. Zusammen mit dem Verein Partnerschaft Gesunde Welt - Klinikverbund Südwest e.V., Sindelfingen haben wir einen Weg gefunden, um kurzfristig Hilfe zu leisten. Ein Forumsmitglied wird im Dezember 2012 einige Tage seines Urlaubs opfern und zusammen mit Peace von unseren Spendengeldern vor Ort gezielt sinnvolle Weihnachtsgeschenke für die Kinder einkaufen. Ganz herzlichen Dank für Dein spontanes Engagement!!!

 

Wir haben uns nun ja schon einige Hilfsprojekte im südlichen Afrika und auch in Kenia angeschaut, aber hier ist unsere Unterstützung einfach viel notwendiger. Uganda leidet unter den Bürgerkriegsflüchtlingen aus dem Südsudan, der Demokratischen Republik Kongo und der Rebellenarme LRA (J. Kony). Zudem treten immer wieder Epidemien wie Gelbfieber, Ebola und Marburg-Fieber auf, mit denen das Land zu kämpfen hat. Von der üblichen Korruption nicht zu reden! Deshalb mein Apell an alle Fort-Portal-Reisenden: Wenn Ihr zufällig noch Freigepäck habt, sind folgende Dinge immer von Nöten:

 

Gummihöschen, Stoffwindeln, Bodies, Waschhandschuhe, Babybad, Kindercreme, Feuchttücher.

Kinderkleidung (auch für größere) wie z.B. T-Shirts, Shorts, Strumpfhosen, Kinderschuhe, Latschen.

Für die kleinen Behinderten ist kaum etwas vorhanden. Spielsachen, die die Sinne fördern, wie kleine Massagebälle oder anderes Lernspielzeug kommen gut an.

 

Wenn Interesse besteht, wenn der eine oder der andere etwas für die Kinder mitnehmen möchte, möge er sich bei Joachim Fritz (Lenas Vater) jochim.fritz@wtnet.de oder bei mir per email melden.

 

Ansonsten halte ich es für sehr viel sinnvoller, Produkte, die man auch in Uganda erwerben kann, lieber dort mir Bargeld (Spendengeld) zu erwerben und damit die heimische Wirtschaft zu unterstützen! 

 

Nachdem wir Salomon, dem Door-Keeper auch noch einen kleinen Betrag für dringend benötigte neue Gummistiefel in die Hand drückten, verabschiedeten wir uns schweren Herzens.

 

Hier noch ein Link für Interessierte:

Wenn es mehr Kinder als Erwachsene gibt

 

Am Ortsausgang folgen wir links den Schildern Richtung Kluges Guestfarm und schieben eine kleine Irrfahrt durch die Plantagen und kleinen Döfer ein. Stefan Kluge ist hier jedoch bekannt wie ein "bunter Hund" und die Einheimischen weisen uns gerne den richtigen Weg.

 

Eine halbe Stunde später werden wir herzlich von Stefan, in seiner rustikalen Art begrüßt. 

 

Unsere Bungalowzimmer sind sehr sauber, verfügen über eine Terrasse, 24-Stunden Strom und ein schönes Bad mit heißem Wasser. Nun gut, die beige-farbene Innendekorartion guckt sich weg! Aber der sehr gepflegte, tropische Garten, das sehr gute Essen und die informativen Gesprächsmöglichkeiten machen die Innendeko mehr als wett. 

Abfahrt in Fort Portal zur längeren Anfahrt Kluges Guestfarm
Kluges Guestfarm bei Fort Portal
Kluges Guestfarm bei Fort Portal
Kluges Guestfarm bei Fort Portal
Kluges Guestfarm bei Fort Portal

Jochen freut sich unbändig auf ein doppeltes Steak. Ich freue mich über köstlichen Avocado-Salat aus dem Farmgarten frisch gepflückt. Und Picco haben wir auch gut satt bekommen, oder?

 

In den letzten Tagen hat es hier in der Gegend einige kleine Erdbeben gegeben, die andere Gäste beunruhigt haben, teilte uns Stefan mit. Mal schauen, ob wir auch noch in diesen Genuss kommen werden. Todmüde und erledigt von dem anstrengenden und ereignisreichen Tag fallen wir gegen 22.30 Uhr in unsere Betten.

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© Marina Meger 2017