Butterblume in Afrika
Butterblume in Afrika

Toro Babies Home, Uganda

 

 

„Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun,
können sie das Gesicht der Welt verändern.“

... sagt ein afrikanisches Sprichwort.

 

 

Schenken Sie Kindern, die Furchtbares erlebt haben eine liebevolle Betreuung und eine chancenreiche Zukunft.

Ihre Spende kommt direkt - ohne hohe Verwaltungsgebühren - dem Toro Babies Home zugute. Schon mit 25 € im Monat sichern Sie Nahrung, Kleidung, Gesundheitsvorsorge und Bildung.

 

Im Namen der Kinder des Toro Babies Home bedanke ich mich für Ihre Unterstützung.

Marina Meger, Juli 2019

 

Spendenkonto Partnerschaft Gesunde Welt e.V

Vereinigte Volksbank AG
Kontonummer: 443 739 005
Bankleitzahl: 603 900 00
BIC: GENODES1BBV
IBAN: DE76603900000443739005
Verwendungszweck: "Unterhalt Toro Babies"

 

Haben Sie noch Fragen? Ich nehme mir gern Zeit für Sie.

+49 5286-1292, meger@akademie-ottenstein.de

26.08.2020 Baby Hilda Kemigia

 

Die Fotos zeigen Baby Hilda Kemigisa, die am 23.12.2019, dem Tag meiner Ankunft in Fort Portal im Toro Babies Home aufgenommen wurde und aktuelle Fotos von heute. Die kleine Maus hat sich gut entwickelt und schaut fröhlich in die Welt. Noch immer ist das Babyheim wegen Covid-19 sorgfältig von der Außenwelt abgeschirmt und erhält deshalb wenig Sachspenden von Locals. Darum ist gerade jetzt eure Unterstützung so wichtig!

12.08.2020 Juli-Report von Matron Betty

 

Ich grüße Sie alle im Namen unseres Herrn Jesus Christus und danke Gott, dass wir in dieser Pandemie noch am Leben sind und es gut geht.

 

Dem Toro Babies Home geht es gut und das Personal ist so dankbar für die Fürsorge und Liebe, die Sie ihnen immer durch Ihr Interesse und Ihre Untersatützung zeigen. Die Waschfrau macht einen guten Job und alle Mothers sind jetzt vom zeitaufwändigen Wäschewaschen entlastet.

 

HOME STATUS
Aktuell leben 50 Kinder im Babyheim. Mit 25 Jungen und 25 Mädchen ist das Toro Babies Home gut ausgelastet. Wir haben drei neue Babys aufgenommen. Ein Zwillingspärchen und ein Junge. Die Zwillinge sind Kakuru Justus, ein Junge und Justine Nyakato, ein Mädchen, die im Alter von zwei Wochen ihre Mutter verloren haben. Der Vater kann die Kinder nicht versorgen. Er ist HIV-positiv und sehr gesundheitlich sehr geschwächt.

David Mugisa ist nun einen Monat alt.  Im Alter von 3 Wochen wurde er ins Toro Babies Home gebracht, weil seine Mutter verstorben ist. Der Vater ist zu arm um ihn zu versorgen und es gibt keine weiteren Verwandten, die sich um David kümmern könnten. 

David Mugisa

Physiotherapie
Das Physiotherapie-Team vom Kyaninga Child Development Center hat seine Arbeit nun wieder aufgenommen und kommt jeden Dienstag, um den Kindern bei den Übungen zu helfen. Ich bin froh, dass die meisten Kinder, die Physiotherapie erhalten haben, nun selbstständig laufen können.
Die gehandicapte kleine Gift versucht jetzt alleine zu sitzen. Es ist eine sehr große Leistung für sie.

Abgänge
Zwei Kinder, Daniel Muhumuza und Lillian Atugonza, haben eine neue Familie gefunden. Es geht ihnen dort wirklich gut und der Adoptionsprozess ist im Gange.

Lilian und Dan

Lokale Spenden

Wir haben diesen Monat kaum Spenden erhalten. Unsere lokalen Geber haben aufgrund der Covid-19-Krise selbst mit großen Herausforderungen zu kämpfen.

 

Farm Projekte
Die Kasiisi Farm arbeitet sehr gut und bringt reichlich Erträge. Wir erhgalten von dort viele Lebensmittel. Dies sind aktuell Bananen, Süßkartoffeln, Kartoffeln, Erdnüsse und Kürbisse.
Wir haben dort zusammen mit einigen Kindern die Erdnüsse geerntet und hatten viel Spaß dabei.
Der Kagote Farm geht es wie immer gut und wir bekommen jede Woche viel zu essen.
Sie produzieren Bananen und Gemüse. Es wurden Papayas und Jackfruchtbäume gepflanzt. Der Matooke und die Yamswurzeln gedeihen gut und wir ernten jede Woche.

Kurbissernte in Kasiisi

Den Kindern geht es gut und sie spielen immer noch im Oberhof. Sie spielen immer noch sehr gerne mit der Spielzeugküche in ihrer Freizeit.

Ich bete für Sieh alle, dass Sie sicher und gesund beliben.
Gott segne Sie.


Zusammengestellt von
BETTY KEMIGISA
Matron Toro Babies Home

05.07.2020 Juni-Report von Matron Betty

Ich grüße Sie alle im Namen unseres Herrn Jesus Christus und hoffe, dass es Ihnen trotz der Covid-19-Krise gut geht.


Im Toro Babies Home geht es allen gut. Kinder und Personal sind gesund.

 

Wir haben endlich eine neue Mother einstellen können, die hauptsächlich für das Waschen zuständig ist und die anderen Mothers damit sehr entlastet. Dies gfibt ihnen mehr Zeit für die Kinder. Partnerschaft Gesunde Welt e.V. übernimmt das Gehalt der Waschfrau.

 

HOME STATUS
Im Heim leben nach wie vor 47 Kinder. Davon 24 Mädchen und 23 Jungen. Im Juni hatten wir keine Neuaufnahmen - wir danken Gott dafür! Allerdings hatten wir im Juni einige erkrankte Kinder im Toro Babies Home zu versorgen. 

 

In diesen Monat haben wir viele Lebensmittelspenden von großen Unternehmen erhalten und wir danken Gott, dass wir Geld sparen konnten, weil wir weniger für den Zukauf von Lebensmitteln ausgeben mussten. 


Farm-Projekte
Die Kasiisi Farm erwirtschaftet - dank guter Arbeit - ordentliche Erträge und wir erhalten von dort viel Gemüse wie Mais, Bananen, Süßkartoffeln, irische Kartoffeln, Erdnüsse und Kürbisse.
Der neue Farmmanager trägt viel zum Erfolg bei, da er auch notwendige Reparaturen auf dem Hof vornimmt. Unseren Rindern geht es nicht gut und wir brauchen sie, wenn alles gut geht, durch hochwertige Kühe zu ersetzen. Unseren Kühen in Kasiisi geht es nicht so gut. Die Kagote Farm produziert ebenfalls gut und wir erhalten jede Woche Bananen und Gemüse. Jetzt wurden dort auch mit Papaya und Jackfruit einige Fruchtbäume angepflanzt.

Die Kinder benutzen immer nur noch den oberen Hof zum Spielen. Die Mütter spielen jetzt häufiger mit den Kindern, da auch sie seit dem Covid-19-Lockdown kontinuierlich im Toro Babies Heim wohnen und wir auch keine Voluntäre mehr haben.

Die norwegische Partnerfoundation Children Need Parents hat dem Personal für die Mehrarbeit aufgrund der Corona-Pandemie einen Gehalts-Bonus zahlen können, wofüür sich das Personal sehr bei den Spendern bedankt. Alle waren sehr glücklich darüber und haben sich sehr gefreut. Gott segne Sie! 


Ich bete, dass diese Covid-19-Krise bald endet und wir unsere Arbeit wie gewohnt fortsetzen können. Bleiben Sie gesund!


Zusammengestellt von
BETTY KEMIGISA, MATRON TORO BABYS HOME 

 

05.06.2020 Mai-Report von Matron Betty

 

Ich danke Gott für das Geschenk des Lebens und dass es uns allen gut geht. Lassen Sie mich hoffen, dass auch Sie, als Spender und Pateneltern bei guter Gesundheit sind.


Im Heim geht alles gut voran und alle Kinder sind wieder gesund. Angel Nyangoma und Catherine Nyakato mussten wegen Husten und Fieber für fünf Tage stationär im Hospital aufgenommen werden. 

Angel im Krankenhaus

Wir haben im Toro Babies Home ein Baby, Gift Mary,  dass ein Problem mit der Gehirnentwicklung hat Sie wächst zu langsam. Jeden Donnerstag gehen wir mit ihr zu speziellen Physiotherapieanwendungen ins Zentralkrankenhaus in Fort Portal. Der Arzt hat einen speziellen Stuhl empfohlen, der sie stützen und ihr beim Sitzen helfen soll. 

Gift Mary bereit für die Physiotherapiestunde in Hospital
Diesen Therapiestuhl hat der Arzt für Gift Mary empfohlen...

Bei einem weiteren Baby, John Kisembo, der im März im Heim aufgenommen wurde, haben wir Klumpfüße bemerkt. Er wurde ins Zentralhospital gebracht. Dort wurden seine Füße eingegipst. In zwei Wochen soll der Gips entfernt werden und man hofft, dass die Füße dann wieder gerade sind.

Baby John mit Gipsfüßen

Dem Personal geht es auch gut. Es ist gesund und erledigt seine Arbeit sehr zuverlässig. Seit dieser Corona-Pandemie haben die Mothers wegen der Ausgangssperre des Toro Babies Home keine freien Tage gehabt. Das belastet schon sehr, zumal ja auch die Mothers eigene Familien haben.

 

Home Status

Im Heim leben 47 Kinder, 24 Mädchen und 23 Jungen. Im Mai haben wir ein neues Baby bekommen, das von einer psychisch kranken Mutter verlassen wurde, die sie fast umgebracht hätte. Sie heißt Lamulati Mbabazi. Der Mann, der sie gefunden hat, hat ihr diesen Namen gegeben. Sie war total unterernährt. Aber jetzt, nach einem Monat Aufenthalt im Toro Babies Home hat sich ihr Zustand sehr verbessert. Sie war für zwei Wochen in Quarantäne und nachdem sie negativ getestet worden war, wurde sie endgültig im Heim aufgenommen.

Lamulati am Aufnahmetag nach der Dusche
Lamulati am 05.06.2020

Auch im Mai haben wir nur sehr wenige Spenden von Einheimischen erhalten, da die meisten von ihnen aufgrund des Lockdown kein Transportmittel zur Verfügung haben.

Die Kagote Farm ist gut bewirtschaftet und wir erhalten genug Matooke. Dort hat nun auch die Gemüseernte begonnen.

 

Die Kasiisi Farm versorgt uns jetzt sehr gut mit Matooke, Mais, Süßkartoffeln, Bohnen, Erdnüssen, Gemüse, irischen Kartoffeln und vielen anderen. Von dieser Farm erhalten wir jede Woche gute frische Lebensmittel.

Die Kinder sind im Heim geschützt. Sie spielen nur im oberen Hof und Garten. Kein Besucher sieht sie. Wir haben versucht sie mit einigen Theaterstücken und Zeichentrickfilmen zu beschäftigen und bei Laune zu halten.

Ich bete, dass diese Pandemie bald endet und wir unsere Arbeit wieder wir gewohnt machen können. Da die meisten Reisen und der Verkehr im Land lgestoppt wurde, beeinträchtigt dies die Entwicklung im Toro Babies Home sehr.  


Ich bete für euch alle, dass ihr sicher und gesund bleibt.

 

Zusammengestellt von
BETTY KEMIGISA, Matron Toro Babies Home

13.05.2020 April-Bericht von Matron Betty

 

Ich danke Gott, dass er uns unter diesem landesweiten Lockdowndas Geschenk des Lebens gegeben hat. Lassen Sie mich hoffen, dass bei Ihnen alles in Ordnung ist. Im Namen Jesu beten wir für Ihrer aller Sicherheit.


Im Babyheim geht alles seinen gewohnten Gang. Die meisten Kinder sind gesund, nur einige wenige haben Husten, Schnupfen und Fieber. 


Diese Kinder konnten coronabedingt nicht im benachbarten Hospital angeschaut werden. Aber wir konnten die üblichen Medikamente erhalten und die Kinder damit im Toro Babies Home behandeln. 


Home Status
Das Heim ist mit 46 Kindern, 23 Mädchen und 23 Jungen gut ausgelastet und im April haben wir keine Neuaufnahmen bekommen. Den Mitarbeitern geht es gut, aber sie vermissen ihre Familien so sehr. Sie dürfen bereits seit vielen Wochen ihre Familien nicht besuchen. Wegen der Ansteckungsgefahr darf immer noch niemand das Heim verlassen. Die Gesundheit der Kinder und Mitarbeiter muss gewährleistet sein. 


Spenden
In diesem Monat haben wir nicht viele Spenden erhalten, weil die Menschen Angst haben, sich zu bewegen und viele aufgrund des landesweiten Lockdowns kein Transportmittel haben. Einige Sponsoren haben jedoch wieder Lebensmittel gespendet.
 
Kagote Farm
Die Kagote Farm wird nach wie vor gut bewirtschaftet. Von hier erhalten wir reichlich Matooke. Wir pflanzen mehr Gemüse und werden nächsten Monat ernten.
 
Kasiisi Farm
Auch die Kasiisi Farm arbeit ertragreich. Hier haben wir viele verschiedene Pflanzkulturen angelegt. Die Bauern Molly und Edward machen einen tollen Job und pflanzten Erdnüsse, Maniok, Süßkartoffeln, Bohnen, Gemüse, Mais, Erbsen und irische Kartoffeln. Der Matooke wächst gerade jetzt heran und sie pflegen ihn gut. Wir erhalten jede Woche gutes Gemüse von dieser Plantage.

 

Ich bete, dass Sie gesund und in Sicherheit bleiben und wenn Gott es will, werden wir bald von Covid 19 befreit unsere gewohnten Aktivitäten wieder aufnehmen können. 

 

Vielen Dank für die Liebe und Fürsorge, Gott segne Sie.


Betty Kemigisa, Matron

13.04.2020 Bericht von Matron Betty

 

Ich danke Gott für das Geschenk des Lebens, das er uns gegeben hat. Hoffentlich geht es Ihnen gut. Wir beten, dass diese Pandemie bald beendet ist. 

 

Die Vorbereitungen zum Goldenen Jubiläum des Toro Babies Home wurden aufgrund der Corona-Pandemie zunächst ausgesetzt. Sie werden wieder aufgenommen, sobald die von der Regierung in Uganda beschlossenen Sicherheitsmaßnahmen aufgrund des Corona-Virus

es wieder erlauben. 

 

Heimstatus
46 Kinder, davon 23 Mädchen und 23 Jungen versorgen wir aktuell im Toro Babies Home. Das Personal im Heim wie auch die Farmarbeiter machen einen guten Job.


Ein Kind, Birungi Lucy, wurde zurück in ihre Familie gegeben. Ihre Eltern und die Geschwister sind sehr glücklich darüber und freuen, dass Lucy wieder Teil der Familie ist. 

 

Neue Babys
Wir haben zwei neue Babys aufgenommen. Beides sind Jungs. 

John wurde im Toro Babies Home aufgenommen, weil seine Mutter nach der Geburt verstorben ist. Die Mutter hatte keine Verwandten und der Vater ist unbekannt. Der Gemeindevorsteher und ein Jugendamtsmitarbeiter brachten ihn zur Pflege zu uns. John ist jetzt einen Monat und zwei Wochen alt. Er trinkt seine Milch sehr gut.

John

Auch Moses wurde ins Toro Babies Home gebracht, weil er seine Mutter unter der Geburt verlor. Sie verstarb an starken Blutungen.


Im Alter von 7 Tagen entwickelte Moses eine schwere Diarrhoe. Er wurde drei Wochen stationär im Krankenhaus ohne wesentliche Veränderung behandelt. Erst nachdem wir es mit speziellen Kräutern versuchten, wurde er wieder gesund. Nun ist er in Ordnung und sein Appetit ist zurückgekommen. Moses ist jetzt einen Monat und 4 Tage alt.

Moses

Im Heim geht es gut voran. Aber alle Kinder bleiben wegen COVID 19 im Toro Babies Home. Es finden keine Schulbesuche statt. Die Kinder sind hier in Sicherheit und spielen nur noch im oberen Bereich des Toro Babies Homes. Der öffentliche Verkehr ist bis mindestens zum 13. April untersagt. Es dürfen nur noch Bodas/Mopeds bis mittags um 14:00 Uhr fahren. Allerdings sind nur Lasttransporte damit erlaubt. Personentransport ist komplett untersagt.

Ganz besonders haben wir uns gefreut, dass wir zu Ostern eine großzügige Lebensmittelspende von lokalen Freunden des Heims bis ans Tor erhalten haben. So konnten wir Ostern stilvoll mit ausreichend Essen feiern. Durch die Ausgangs- und Kontaktbeschränkung erhalten wir im Moment nämlich kaum Lebensmittelspenden von örtlichen Spendern.

 

Beide Farmen werden erfolgreich bewirtschaft, die Farmmanager nachen einen guten Job. Von unseren Plantagen werden wir mit Matooke, Süßkartoffeln, Bohnen, Kohl, Mais,  Kartoffeln, Maniok, Yamswurzeln, Avocados und etwas Gemüse beliefert.

Die Einstellung der neuen Krankenschwester und der Waschfrau kann erst nach Bewältigung der Corona-Pandemie erfolgen.


Ich wünsche Ihnen alles Gute und dass Sie zu Ihrer Sicherheit zuhause bleiben. 

 

Matron Betty Kemigisa

 

Letztes Wochenende konnten alle noch verbliebenen spanischen Voluntäre mit der von Deutschland gesandten Sondermaschine Uganda auf dem Luftweg verlassen und heimkehren zu ihren Familien! Ganz lieben Dank für euren besonderen Einsatz für das Toro Babies Home.

 

Ganz besonders bedanken möchten wir uns für die großzügige Spende der Praxis Kinderorthopädie Berlin von Tania Hayn und Dr. Uta Janenz bedanken. Einen herzlichen Dank verbunden mit einem lieben Grüß senden wir an den uns seit Jahren verbundenen Verein Kinderhilfe grenzenlos e.V. aus Fulda, der unser Babyheim-Projekt zum wiederholten Male mit einer hohen Spendensumme bedacht hat. Das Geld wird in dieser Krisenzeit dringend für die im letzten Newsletter beschriebenen Investitionen, für die medizinische Versorgung, für Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs benötigt. Sobald sich das Leben in Uganda wieder normalisiert hat, wird die Sanierung der Hauswasserversorgung in Angriff genommen.

 

In den vergangenen Tagen konnten wir den Medien entnehmen, dass auf Ostafrika bedingt durch das extreme Klima die schlimmste Heuschreckenplage seit Jahrzehnten zukommt. Die Insekten fielen Ende vergangenen Jahres in Kenia, Norduganda und dem Südsudan ein. Dies wird die angespannte Ernährungssituation der Bevölkerung zusätzlich erschweren.

 

Diesen lesenwerten Artikel in der Süddeutschen möchte ich Ihnen zur Pandemie-Situation in Afrika an Herz legen: Afrika steht allein am Abgrund...Während der Rest der Welt mit sich selbst beschäftigt ist, wartet Afrika auf die Katastrophe. Noch lässt sich das Schlimmste verhindern, doch der Kontinent braucht die Hilfe der internationalen Gemeinschaft.

26.03.2020 In Uganda droht eine Katastrophe!

Gestern habe ich mit Father Joseph, dem Chairman des Boards, telefoniert. Mittlerweile spitzt sich auch in Uganda die Situation zu. Erste Corona-Fälle haben es bis Fort Portal geschafft. Der öffentliche Transport ist komplett eingestellt. Matron Betty hat haltbare Lebensmittel für die nächsten zwei Wochen eingekauft und das Babyheim darf niemand mehr betreten, der dort nicht arbeitet. Einige unserer spanischen Voluntäre sind noch immer in Fort Portal, weil Uganda den Flugverkehr adhoc aktuell komplett eingestellt hat. Schon jetzt fliehen viele Menschen aus den überfüllten Städten auf das Land und verteilen das Virus so flächendeckend bis in den letzten Winkel.

 

Ich mache mir große Sorgen um unsere behinderten Kinder Stephen und Rachel, die aufgrund ihrer Erkrankung zur Risikogruppe für das Corona-Virus gehören. Bislang konnte noch keine Krankenschwester eingestellt werden, da alle Versammlungen, Meetings und Vorstellungsgespräche von Regierungsseite zur Eindämmung des Virus untersagt sind.

 

Zur Verdeutlichung der Situation lesen Sie hier weiter:

 

Das Corona-Virus und der Tunnelblick

 

Bleiben Sie gesund und passen Sie auf sich auf in diesen stürmischen Zeiten!!!

17.03.2020 Reparatur des großen Gasherds

 

Von Freunden des Babyheims haben wir eine größerere Spendensumme erhalten, die wir u. a. in die Sanierung der Hauswasseranlage und zwei neue Hochtanks von je 10.0000 Liter Fassungsvermögen investieren. Plumber David hat einen Kostenvoranschlag erstellt und die Arbeiten sind in Auftrag gegeben. Außerdem finanzieren wir nun eine Waschfrau mit 500 € Gehalt jährlich. Sie soll die Mothers entlasten, damit diese mehr Zeit für die Betreuung der Kinder erhalten. Das elektrische System des Toro Baby Homes ist zu marode, um eine zweite Waschmaschine daran zu betreiben. Darüber hinaus sind die Kosten für Strom und Waschmittel viel zu hoch. Lieber erst einmal einen weiteren Arbeitsplatz schaffen und einer Familie ein kleines Einkommen sichern. In der Nach-Coronazeit möchten wir das Badezimmer im unteren Wohngebäude renovieren. Dort, wo Küche und Wohnzimmer sind, die Kinder spielen und fern schauen. 

 

Partnerschaft Gesunde Welt hat nach dem Besuch von Wolfgang Fischer im Januar beschlossen, dass wir die Wiederinbetriebnahme des Gasherds und die Beschaffung des monatlichen Gases finanzieren. Mitte März wurde der Herd von einem Spezialisten überprüft und repapriert. Es wurden zwei 45 kg Flaschen für 720.000 UGX / 170 € angeschafft, die lt. Matron Betty den Bedarf für einen Monat decken. Gas ist sehr, sehr teuer und wir werden sehen, wie weit wir tatsächlich mit diesen zwei Flaschen kommen. Auf jeden Fall hat die extrem qualmende, gesundheitsschädliche Essenszubereitung auf dem Holzfeuer in der alten Küche jetzt ein Ende! Vielen herzlichen Dank an alle Spender, die die so wichtigen Investtitonen erst ermöglicht haben.

02.03.2020 Bericht über Januar und Februar im Toro Babies Home von Matron Betty

 

Ich grüße Sie alle im Namen unseres Herrn Jesus Christus. Vielen Dank für die Liebe und Fürsorge die Sie unserem Babyheim geben.


Home Status
Im Heim wohnen aktuell 45 Kinder. Davon sind 22 Jungen und 23 Mädchen. Das Personal macht einen guten Job. Der Farmmanager der Kasiisi-Farm hat gekündigt. Wir haben einen neuen eingestellt, der auch gute Arbeit leistet.

 

Fünf Kinder konnten wir zurück in ihre Familien umsiedeln.  Es sind
1. David
2. Adolf
3. Evelyn
4. Maureen
5. Francis
Diese Kinder sind so glücklich wieder Familienanschluss zu haben. Die gute Nachricht ist, dass ihre Pateneltern die Schulgebühren sich ihren Familien anzuschließen, und die gute Nachricht, die ich habe, ist, dass ihre Paten ihnenweiterhin bezahlen und damit die Familien unterstützen.  


Neu aufgenommene Babys im Heim
Wir haben fünf neue Babys. Diese sind
1. Jonathan und Derrick sind Brüder. Sie haben ihre Mutter verloren und der Vater ist mittellos und kann es sich nicht leisten sie zu versorgen.

 

2. Daniel ist zwei Monate alt. Er wurde von seiner leiblichen Mutter im Haus des Großvaters zurückgelassen, wo es sich niemand leisten kann, sich um ihn zu kümmern. Der Vater ist als Soldat in Somalia, und lebt nicht in Uganda.

3. Evelyn ist zwei Jahre alt und wurde von ihren Eltern verlassen. Sie wurde zusammen mit ihren Geschwistern allein im Haus gelassen. Ihre 12-jährige Schwester kümmerte sich um fünf weitere Geschwister. Evelyn war total unterernährt und verbrachte zwei Wochen im Krankenhaus. Aber jetzt kann sie wieder essen und spielen.

4. Patricia ist zwei Jahre alt und wurde von ihrer Mutter verlassen, die außer Landes ist. Patricias Großmutter ist zu alt, um sich um sie zu kümmern.

Adoption
Wir haben eine Adoption durchgeführt. Christopher wurde von einer guten Frau adoptiert, die selbst keine Kinder hat. Er hat das Babyheim am 21.02.2020 verlassen und ist in die Schule gekommen.


Kasiisi-Farm-Projekt
Das Projekt läuft gut und wir haben einen neuen Farmmanager, der einen tollen Job macht. Wir bekommen Nahrungsmittel wie Matooke, Süßkartoffeln, Bohnen, Kohl, Mais, Kartoffeln und etwas Gemüse.


Kagote-Farm-Projekt
Die Kagote-Farm wird erfolgreich bewirtschaftet. Auch der Farmer Tadeo macht einen guten Job. Wir bekommen von dieser Farm Matooke, Yamswurzeln, Gemüse und Avocados.

 

Kranke Kinder
Im Januar hatten wir nicht viele Fälle von kranken Kindern. Aber im Februar haben wir einige kranke Kinder und einige werden wegen Husten, Grippe und Erbrechen aufgenommen.
Die Ärzte behandeln die Kinder und wir hoffen auf eine baldige Besserung.
Wir haben keine Todesfälle und wir danken Gott dafür.

David
David wurde am 30.12.2019 in das Toro Babies Home aufgenommen. Er wurde von seiner Mutter in der Nachbarschaft des Heims ausgesetzt. Der Doorkeeper fand das weinende Baby. Die Mutter hatte einen Brief in der Decke des Kindes hinterlassen.  Im Januar stellten wir fest, dass etwas mit seinen Augen nicht normal ist. Der untersuchende Arzt stellte die Diagnose, dass David blind ist. Er überwies David an das weit entfernte Mbarara Krankenhaus.

 

Schule

Die spanischen Freiwilligen finanzieren die Schulgelder unserer Kindr und wir arbeiten gut mit ihnen zusammen. Matilda hilft uns mit dedr Koordination. Wir haben uns nun für eine bessere Schule als die alte entschieden. Sie ist nicht weit entfernt vom Toro Babies Home.  Der Van bringt die Schulkinder zur Schule und holt sie auch wieder ab. Die behinderten Kinder gehen nach wie vor zur Canon Apolo School und auch ihnen geht es dort gut. 

Wir haben jetzt 17 Kinder in der Schule, 11 Mädchen und 6 Jungen.

 

In die Feed my Lamb School gehen 1 Mädchen und 2 Jungen.

In der Early Bird School werden 7 Mädchen und 4 Jungen unterrichtet.

Und in der Canon Apolo School sind unsere 3 gehandicapten Mädchen untergebracht.

Goldene Jubiläumsfeierlichkeiten
Wir bereiten uns gerade auf die Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen vor und hatten bisher zwei Vorbereitungstreffen. Die Gemeinde freut sich sehr über die Feierlichkeiten und verspricht, Hand in Hand mit dem Management zu arbeiten, um unsere Feier erfolgreich und schön zu gestalten.

 

Die neuen Wäschenleinen werden von den Mothers benutzt, aber wir können noch mehr brauchen.

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© Marina Meger 2020