Butterblume in Afrika
Butterblume in Afrika

24.02.2014 Tumbili Campsite, Seronera, Serengeti, 91 km

Gegen 16:00 Uhr brachen wir zu viert (Jochen wollte den Nachmittag im Camp verbringen) wieder Richtung Seronera Garage auf und gaben den kleinen Landcruiser ab. Sehr vertrauenerweckend ist der Zustand der Werkstatt nicht, aber das will in Afrika ja nichts heißen. Das Improvisationstalent der Afrikaner ist hervorragend!

Seronera Garage
Seronera Garage

Vor allem Steffi und ich mussten anschließend (aus rein beruflichen Gründen) ausführlichst die Stillmahlzeit eines Impalababys begutachten. Auch diese Mutter hatte sich mit ihrem Jungen von der Herde distanziert. Vielleicht war es sogar unser Kitz vom Vortag.

 

Der Rest der Herde war aber nicht weit entfernt und im schönen Spätnachmittagslicht gelangen uns wunderbare Fotos.

 

Jochen hatte derweil im Camp seinen Spaß mit einem Pavianpascha, der sich bereits gestern auf dem Parkplatz rumlümmelte und die Mülltonnen nach etwas Freßbaren kontrollierte. Tagsüber waren ja nicht so viele Zelte auf der Campsite, aber Steffis und Axels Zelte waren nicht geschlossen...

 

Der Pavian suchte sich einen erhöhten Ausguck und sondierte die Lage. In der Nähe zum Camp konnte Jochen eine Giraffe bewundern und schon schoss der Pavian wie ein Blitz durchs Camp, Jochen immer hinterher! Der Angriff wurde erfolgreich abwehrt und schließlich trollte sich der Pascha über den Parkplatz wieder Richtung Nyegere Campsite, wo der Rest der Paviansippe sein Headquarter hat.

Impalas, Seronera, Serengeti
Impalas, Seronera, Serengeti
Impalas, Seronera, Serengeti
Impalas, Seronera, Serengeti
Impalas, Seronera, Serengeti

Der Himmel verdunkelte sich dramatisch und kündigte ein Gewitter an. Außer einigen Vögeln waren keine Tiere mehr sichtbar und so ging´s zurück zur Campsite. Der kleine Landcrusier ist repariert und steht wieder für Game Drives zur Verfügung.

 

Ein Grund, warum Jochen und ich 25 Jahre verheiratet sind ist, dass er mir mitunter Wünsche von den Augen abliest. Und so hat er zusammen mit Prosper während unserer Abwesenheit das Zelt abgebaut und auf die bisher komplett leere, andere Seite der Campsite gestellt. Nun verfügen wir sogar über einen Tisch, Bank und Sonnenschirm in absoluter Alleinlage. Hoffentlich garantiert dieser Umzug eine ruhige Nacht.

 

Naja, es fielen natürlich wieder gegen Abend ganze Busladungen an Overländern ein, aber zum größten Teil begnügten sie sich mit den Plätzen nahe am Parkplatz.

 

Nennenswerten Regen brachte das lokale Gewitter auf der Tumbili Campsite nicht. Von Prosper und Jessica wurden wir dinnermäßig wieder sehr verwöhnt und mit Hyänengeheul und Ohrstöpseln ging´s gegen 22:00 Uhr auf die Luftmatratzen.

 

Seronera, Serengeti
Seronera, Serengeti
Seronera, Serengeti
Seronera, Serengeti
Seronera, Serengeti
Seronera, Serengeti
Schweifglanzstar/ Rueppell's Glossy-Starling (Lamprotornis purpuropterus), Seronera, Serengeti
Seronera, Serengeti
Jochen bei der Arbeit, Tumbili CS, Seronera
Jochen bei der Arbeit, Tumbili CS, Seronera
Perfekt! Tumbili CS, Seronera
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© Marina Meger 2017