Butterblume in Afrika
Butterblume in Afrika

... ein Traum geht in Erfüllung...

Durch eine Dokumentation im TV bin ich 2007 auf Kapstadt aufmerksam geworden. Habe dann einfach mal im Internet gegoogelt und bin über www.kapstadt.org und www.suedafrika.net tiefer in dieses Reiseziel eingestiegen. Tja, und ich gebe es zu: Die sagenhaft günstigen Preise im Vergleich zu dem Luxus und dem Service, der in den Unterkünften geboten wird, hat mich überzeugt und der Virus africanus hat schon vor der Reise voll zugeschlagen.

 

Für unsere dreiwöchige Reise ab Mitte August bis in die erste Septemberwoche haben wir lediglich die ersten drei Unterkünfte gebucht. Den Rest haben wir - so wie es uns gefiel - direkt vor Ort angefragt und auch immer unsere Wünschunterkünfte bekommen.

 

Wir sind zu viert mit zwei VW Polos in Upington gestartet, haben die blühende Wüste im Namaqualand und in den Cederbergen erleben dürfen, waren pünktlich zur Walsaison in Hermanus und hatten einen grandiosen Abschluss nach 4.100 km im Addo Elephant NP. 

 

unsere Route

Karte: Mit freundlicher Erlaubnis von Expert Africa; copyright reserved.

 

Unterkünfte:

 

1 Nacht Upington, River Bank Lodge

 

2 Nächte Kakamas/Augrabies, Vergelegen Guesthouse

 

2 Nächte Springbok, Annie´s Cottage

 

1 Nacht Clanwilliam, Karukareb Wilderness Reservaat

 

1 Nacht Citrusdal, Elephant Leisure Resort

 

4 Nächte Melkbosstrand/Kapstadt, Beach Villa

 

3 Nächte Knysna, Knsyna Belle

 

3 Nächte Kirkwood/Addo, Belmont Country Guesthouse

 

3 Nächte Colchester/Addo, Dungbeetle River Lodge

16.08.2009: Nachtflug mit SAA von Frankfurt mit Zwischenstopp in Johannesburg via Upington.

 

17.08.2008, Upington

 

Ankunft in Upington gegen 11:00 Uhr und anschließende Mietwagenübernahme - zwei VW Polos gebucht über Aroundaboutcars bei First Car Rental - am Airport.

Übernachtung: 1 Nacht River Bank Lodge direkt am Oranje.

 

Tagsüber herrschen hier oben im Northern Cape kuschelige 25 Grad (T-Shirt-Wetter). Die Lage der Lodge am Oranje ist ein Traum. Unsere ersten südafrikanischen Steaks bei O´Hagans Irish Pub & Grill in der Schröder Street waren schnell vertilgt. Von Müdigkeit keine Spur, so haben wir noch einen Spaziergang durch die recht übersichtliche Stadt gemacht und waren pünktlich zu unserem ersten Höhepunkt der Reise am Oranje, um die Sundownertour mit Sakkie´s Arkie, einem doppelstöckigen Ausflugsboot anzutreten. Mit Musik und Getränken geht es gemütlich dem Sonnenuntergang entgegen.

18.08.2008, Kakamas

Übernachtung: 2 Nächte Vergelegen Guesthouse 

 

Nach kalter Nacht, ausgezeichnetem Frühstück haben wir ca. 13 km nördlich von Upington im Spitskop Nature Reserve erste Tuchfühlung mit der afrikanischen Tierwelt aufgenommen. In dem kleinen Park konnten wir ein relativ zahmes Zebra, Gnus, Elen Antilopen und eine zahme Zebramanguste bewundern.

 

Nach anschließendem Picknick sind wir auf der "Green Kalahari Route" über Keimos Richtung Kakamas aufgebrochen. Dies ist nach Kalifornien das weltweit zweitgrößte Trockenobstanbaugebiet. Hier werden die Trauben nicht zu Wein, sondern zu Rosinen! Mit riesigen hölzernen Schaufelrädern wird - wie in alten Zeiten - das Wasser aus dem Oranje auf die Weinfelder geleitet. In Keimos haben wir die N14 verlassen und sind auf der anderen Flussseite ca. 40 km auf Gravelroad weitergefahren, um die skurilen Köcherbäume zu sehen.

 

Unsere nächste Unterkunft, das Vergelegen Guesthouse in Kakamas war am frühen Nachmittag erreicht. Für uns war dieses Guesthouse Luxus pur! Gott sei Dank haben wir hier zwei Nächte gebucht. Das Restaurant in Vergelegen hatte die besten Steaks mit der besten Monkey Gland Sauce auf unserem Trip!

19.08.2008, Augrabies

Heute steht der Augrabies Falls National Park auf unserem Programm. Hier haben wir Bekanntschaft mit dem putzigen Klipschliefern, neugieren Affen, den Erdhörnchen, Klippspringern und einigen hübschen Eidechsen machen können. Es gibt schöne Wanderwege, die verschiedenen Wasserfälle sind grandios, die Landschaft spektakulär.

20.08.2008, Springbock

Übernachtung: 2 Nächte Annie´s Cottage

 

Weiterfahrt auf der R14 Richtung Springbock in das Zentrum der Wildblumenregion. Kurz vor Springbock konnten wir links und rechts an den Straßenrändern bereits die ersten Wildblumen bewundern!

 

Gegen Mittag bezogen wir unsere plüschigen Zimmer in Annie´s Cottage und afnden am Nachmittags noch ausreichend Zeit um im Goagab Nature Reserve eine ca. 7 km lange Wanderung durch die Berge (mit Berggewitter!) zu unternehmen. Die Blütenpracht - so weit das Auge reicht - ist wirklich sensationell! In dem kleinen Nature Reserve sind über 3000 verschiedene, fazinierende Pflanzenarten zu bestaunen.

 

In der Tauren Steak Ranch, dem früheren DJ´s haben wir wieder riesige Steaks verspeist!

21.08.2008, Springbock

Leider sind wir bei diesigem Wetter und Nieselregen auf der N7 Richtung Kamieskroon zum Namaqua National Park aufgebrochen. Der Park liegt ca. 70 km südlich von Springbock. Im Park gibt es einen Rundfahrweg mit mehreren Aussichtspunkten. Auch ohne Sonnenschein durften ein farbprächtiges Blütenmeer in Orange bewundern. Von den ca. 3000 verschiedenen Pflanzen, sind ca. 1000 endemisch. Im Park haben wir auch einige Springböcke sehen können.

 

Auf dem Rückweg sind wir über die R355 zum Spektakelpass picknicken und den High Tea mit köstlicher Torte und Rundumweitblick haben wir bei Naries abgeholt.

 

22.08.2008, Cederberge, Clanwilliam

Übernachtung: 1 Nacht Karukareb Wilderness Reservaat

 

Über die N7 haben wir Clanwilliam, das Zentrum des Rooibosteeanbaus in den Cederbergen gegen Mittag erreicht. Im Touristbüro haben wir uns dann eines der letzten verfügbaren Zimmer in der Gegend reserviert. Dies war unsere teuerste Unterkunft in SA, aber sicherlich auch eine der schönsten. Karukareb liegt in einem abgelegenen Tal in den Cederbergen oberhalb Clanwilliams. Nach dem Einschecken haben wir noch über die R364 und den Pakhuis Pass einen Ausflug in das Bidouw Valley gemacht, das berühmt ist für seine Wildblumenblüte. Einfach spektakulär! Für einen Abstecher nach Wuppertal, in die alte Rheinische Missionsstation reichte leider unserer Sprit nicht mehr.

 

Nach einem dekadenten Dreigänge-Menü in Karukareb haben wir den Abend am Kaminfeuer unserer Lodge mit einem schönen Glas Rotwein ausklingen lassen.

 

23.08.2008, Citrusdal

Übernachtung: 1 Nacht Elephant Leisure Resort

 

Am nächsten Morgen haben wir im Ramskop Nature Reserve oberhalb des Clanwilliams Staudamms noch viele Blümchen fotografiert und sind dann am Olifants River entlang bis Citrusdal auf einer Gravelroad weiter gefahren. Unterkunft hatten wir als Selbstversorgunger in einem Chalet des Elephant Leisure Resorts gefunden. Die Chalets verfügen alle über einen Jakuzzi, der mit dem Wasser der heißen Quellen gespeist wird.

 

Für einen kurzen Badeausflug in The BathsHot Springs hat es an diesem Tag auch noch gereicht.

 

Leider hatten wir auch hier wieder Nieselregen, der Grill war auch nicht entzündlich und so waren wir schnell froh, den Whirlpool im Elephants Leisure abends und morgens zum Aufwärmen benützen zu können.

24.08.2008, Melkbosstrand, Kapstadt

Übernachtung: 4 Nächte Beach Villa

 

Über die N7 sind wir morgens Richtung Kapstadt aufgebrochen. Das Mittagsessen haben wir an der Küsten in dem kleinen Ferienort Langebaan eingenommen. Seafood ist hier wirklich sagenhaft günstig. Von Laangeban aus ging es weiter in den West Coast National Park und von dort auf der R27 bis zu unserer Unterkunft am Melkbosstrand. Die Beach Villa liegt direkt am Strand, ca. 20 km nördlich von Kapstadt und der Blick auf den Tafelberg ist sensationell.

 

Wir hatten ein wunderbares Zimmer im Erdgeschoss mit direktem Zugang zum breiten Sandstrand.

 

25.08.2008, Melkbosstrand, Kapstadt

 

Mit den roten Doppeldeckerbussen von Cape Town Citysights haben wir erst einmal eine Stadtrundfahrt unternommen, um uns in Kapstadt zu orientieren.

 

Leider wurde die Seilbahn am Tafelberg vor unserer Nase wegen Sturms gesperrt, so dass wir nicht auf den Berg konnten. Dafür gab´s einen Fotostopp auf dem Signal Hill mit herrlichem Rundblick über die Waterfront, den Stadionneubau und über die Bucht.

 

Anschließend haben wir die bekannten klassischen Sehenswürdigkeiten in Kapstadt zu Fuss erkundet.

 

26.08.2008, Melkbosstrand, Kaphalbinsel

 

Heute geht es nach ausführlicher Besichtigung des Kirsten Bosch Botanical Gardens, einem der berühmtestens botanischen Gärten der Welt, an die False Bay zunächst nach Muizenberg, um die hübschen, bunten Strandhäuschen zu fotografieren. Weiter geht es über St. James nach Simon´s Town, den Stützpunkt der Südafrikanischen Marine. In Simon´s Town mit seinem britischen Flair, den viktorianischen und kapholländischen Häusern haben wir unsere Mittagspause eingelegt.

 

Gleich nebenan liegt Boulders Beach, wo es eine große Brillenpinguinkolonie zu bestaunen gibt. Die Vögel sind sehr zutraulich und brüten u.a. in den Vorgärten der Anwohner.

 

Anschließend stand noch ein Besuch des Kaps der guten Hoffnung und eine Rundfahrt durch den Table Mountain National Park auf unserem Programm.

 

Unser Abendessen haben wir auf Groot Constantia eingenommen, dem ältesten Weingut Südafrikas.

 

Tja, und dann reichte die Zeit doch noch glatt noch für ein Stop in Canal Walk, dem größten und architektonisch sicherlich schönstem Einkaufszentrum Afrikas (aber nur, weil bis ca. 22:00 Uhr geöffnet war).

 

27.08.2008, Melkbosstrand, Winelands

 

Walter Meinberger, der Inhaber der Beach Villa gab uns den Tipp das Weingut Fairview in Paarl zu besuchen. Die Ursprünge des Guts reichen zurück bis ins 17. Jahrhundert. Da auf Fairview auch Käse hergestellt wird, kann man die Weinprobe mit einer Käseverkostung kombinieren und auch gleich im gutseigenen Shop erwerben. Im Restaurant von Fairview habe ich die beste Trinkschokolade meines Lebens genossen!

 

Von Paarl ging es nach in das hübsche Franschhoek, das wir ausführlich besichtigt haben und zur nächsten Weinprobe auf dem Weingut Boschendal, die uns allerdings zu unpersönlich erschien.

 

Ein Stadtrundgang in Stellenbosch durfte auch nicht fehlen und schließlich haben wir auf dem Weingut Neethlingshof in Stellenbosch köstlich zu Abend gegessen.

 

28.08.2008, Hermanus, Knysna

Übernachtung: 3 Nächte Knsyna Belle

 

Nun zu einem weiteren Highlight unserer Reise: Die Southern Rigth Wale, denen wir uns in Hermanus bis auf drei (!) Meter nähern konnten. Das heißt, die Wale näherten sich uns. Direkt vom Strand aus konnten wir eine Gruppe von ca. 40 Walen beobachten. Einfach gigantisch!!!

 

Hermanus ist sicherlich der weltweit beste Ort um Wale von Land aus sehen zu können.

 

Nach ausführlichem Mittagsessen in einem Restaurant direkt über den Walen, sind wir die Garden Route bis nach Knysna durchgefahren. Walter von der Beach Villa hat unsere nächste Unterkunft empfohlen, das Knysna Belle aus Leisure Island  in der Lagune von Knysna. Ein traumhaft schönes Gästehaus im Ostküstenstil.

 

29.08.2008, Knysna, Knysna Forest

 

Eine Wanderung durch den Knysna Forest zum King Edward II Tree, einem uralten, riesigenYellowwood Baum mit anschließendem Besuch der Knysna Heads stand heute auf dem Programm.

 

Nach einem Stadtrundgang haben wir in einem der Restaurants in der Waterfront den sensationellen Sonnenuntergang erleben dürfen.

30.08.2008, Knysna, Goukamma NR, Wilderness NP

 

Nach dem besten Frühstück unser SA-Reise (zwei verschiedene frisch gepresste torpische Säfte) haben wir das Goukamma Nature Reserve und Buffalo Bay besucht. Die lange Wanderung von Buffalo Bay bis Brenton-on-Sea haben wir nur zur Hälfte geschafft, da die milden Temperaturen des indischen Ozeans zu einem Bad einluden.

 

Eine Stippvisite im Wilderness National Park durfte auch nicht fehlen.

 

Abends gab es Austern in einem Restaurant auf Thesen Island. In ganz Südafrika einmalig sind die ausgedehnten Austernkulturen in der Knysna Lagune, die von der Knysna Oyster Company betrieben werden.

31.08.2008, Nature´s Valley, Tsitsikamma NR, Addo

Übernachtung: 3 Nächte Belmont Country Guesthouse

 

Nach kurzem Shopping-Stop in Plettenberg Bays Global Village sind wir der Garden Route weiter durch das paradiesische Nature´s Valley gefolgt.

 

An der Bloukrans River Bridge hatte keiner von uns Lust auf das welthöchste Bungee Jumping. Schade, unseren Helden hätte ich gerne fotografiert. Allerdings hatten wir mittlerweile auch sehr stürmisches Wetter!

Bei mittlerweile orakanartigem Wetterverhältnissen erreichten wir den Tsitsikamma National Park.

 

Das Herzstück des Park ist der Storms River Mouth mit der Suspension Bridge, die von Skadi und Klaus auch in Angriff genommen wurde. Jochen und mir war es auf den nassen Felsen zu gefährlich und zu kalt (bibber, bibber...). Da haben wir uns lieber im Curioshop umgeschaut und anständig zu Mittag gegessen, bevor wir vorbei an Jeffrey´s Bay, dem Mekka der Surfer, und Port Elizabeth Richtung Addo gestartet sind. Kaum im Inland herrschte wieder wunderbar warmes und windstilles Wetter.

 

Bereits um Dunkeln fanden wir die gut ausgeschilderte Working Citrus Farm Belmont und wurden herzlich von Margie, der Inhaberin begrüßt. Wir hatten einen wunderbar großen Bungalow für uns allein, der direkt vor dem alten Farmhaus in einem hübschen, tropischen Garten mit See lag.

01.09.2008, Addo NP, Schotia Game Reserve

 

Vor dem Frühstück konnte Jochen noch einen Otter im See der Belmont Farm sichten. Sieht man ja auch nicht alle Tage!

 

Danach ging´s zu unserem ersten Game Drive zum Schotia Game Reserve von dort mit einem Safarifahrzeug auf die vormittägliche Tour durch den Addo Elephant National Park, der als einziger National Park weltweit die Big-Seven (Elefant, Löwe, Büffel, Nashorn, Leopard, Wal, Weißer Hai) vorweisen kann. Leider war die geführte Tour im Addo nicht so ergiebig, wie unsere weiteren Touren mit dem eigenen PKW, die wir in den folgenden Tage immer wieder unternommen haben. Allerdings konnten wir einige wenige Eelfanten, Kudus, Warzenschweine, Kuhantilopen und auch Löwen sehen.

 

Lunch hatten wir gegen Mittag in Schotia. Danach ging es auf eine weitere geführte Tour im Schotia Game Reserve. Hier trafen wir dann auch Zebras, ImpalasOryxe, Gnus, ein einsames Krokodil und Giraffen an. Afrikafeeling kam beim Hightea in der Boma auf. Das wärmende Lagerfeuer verbreitete eine entspannte Stimmung unter den Safariteilnehmern. Wir hatten viele nette Gespräche. Weiter ging´s dann zur Sundownertour auf Schotia. Löwen, Kuhantilopen und Nashorn konnten wir sichten. Der lange Tag endete im einem wunderbaren Essen in der Boma mit Lagerfeuer.

02.09.2008, Elephant Back Safari, Zuurberg Mountains

 

Heute ist unser Hochzeitstag und ich bekomme von Jochen einen Ritt auf einem Elefanten bei Elephant Back Safaris in den Zuurberg Mountains geschenkt. Bevor wir aufbrechen schauen wir auf Belmont noch bei der Citrusernte zu. Margie gibt uns zwei große Kisten Citrusfrüchte für die Elis mit. Der Weg durch die Zuurberg Mountains ist abenteuerlich und mit keiner Gravelroad in Namibia vergleichbar! Und überall verbrannte Erde und abgebrannte Häuser durch Buschfeuer.

 

Bin mit den Nerven am Ende, als wir nach ca. 1,5 bis 2 Stunden Elephant Back Safaris in einem einsamen Tal in den Zuurberg Mountains erreichen. Der Ritt auf den Elefanten und die ausführlichen Informationen zu den Tieren durch die Guides waren ein schönes Erlebnis. Mit unserem heutigen Wissen würden wir so etwas jedoch nicht wieder buchen, denn für die in Gefangenschaft gehaltenen Elefanten bedeutet das keinen Spaß!

Elefantentourismus: Geschäfte auf Kosten der Tiere,

Welfare of elephants in captivity comes under question
 

Nach dem Lunch haben wir uns zunächst in nördlicher Richtung (um die elendige Schüttelpiste zu vermeiden) wieder Richtung Addo NP aufgemacht und erreichten den Park noch ca. eine Stunde vor Sonnenuntergang. So reichte die Zeit noch für einen kurzen Game Drive, auf dem wir diesmal viele Elefanten am Wasserloch Carols Rest sehen konnten. Das anschließende Dinner im Restaurant des Main Camps war allerdings das Geld nicht wert.

03.09.2008 Cannonville/Colchester, Sundays River, südlicher Addo

Übernachtung: 3 Nächte Dungbeetle River Lodge

 

Abschied in Belmont: Das liebenswerte Personal von Belmont versammelte sich auf den Stufen des Farmhauses und verabschiedete uns mit dem afrikanischen Traditional "Shosholoza" (schnief, heul). War das schön!!!

Mit frisch gewaschenen Autos (die netten Geister der Farm wollten uns nicht mit dreckigen Karossen ziehen lassen) gings es für Skadi und Klaus nach Port Elizabeth zum Flughafen und für Jochen und mich zur Dungbeetle River Lodge an den Sundays River.. Dieses Gebiet gehört zur Sunshine Coast. Etta und Derek, die ursprünglich aus Zimbabwe stammen, haben uns wärmsten begrüßt und wir fühlten uns gleich wie Zuhause. Von unserem Zimmer, der Honeymoon Suite, hatten wir einen traumhaft schönen Blick direkt auf den Sundays River und das gegenüberliegende riesige Dünengebiet, das den River vom indischen Ozean trennt.

 

Nachdem wir unsere Zimmer bezogen haben, sind wir gleich wieder über den südlichen Eingang in den Addo eingefahren und ahebn wieder große Herden Elefanten, Zebras und Warzenschweine vor der Linse gehabt.

 

Kudus im Addo

Einen Angestellten des Restaurants im Main Camp, der seit 2,5 Jahren dort arbeitet, über kein eigenes Auto verfügt und noch nicht einmal im Addo NP unterwegs war, haben wir für eine Rundfahrt durch den Park in unserem PKW mitgenommen. Unglaublich! Netterweise hat sein Chef im für zwei Stunden frei gegeben.

 

04.09.2008 Cannon Rocks, Kenton-on-Sea, Port Alfred, Grahamstown

 

Heute machen wir einen Ausflug nach Cannon Rocks, wo wir am Strand ein Schiffswrack besichtigen und Praktikers ersten Baumarkt in Südafrika eröffnen. Cannon Rocks ist ein reizendes Städtchen am Wasser im Östlichen Kap Südafrika. Es liegt zwischen Boknes Village und der Grenze zum Greater Addo Elephant Park - mit dem warmen Indischen Ozean vor sich und dem weiten Farmland im Rücken ein echtes kleines Paradies. ...

 

Weiter gings nach Kenton-on-Sea, einem der am schönsten gelegenen Badeorte in SA. Hier münden zwei Flüsse in den indischen Ozean: Der Kariega River und der  Boesmans Rivier. 

 

In Port Alfred hatten wir das große Glück auf eine Oldtimer Safari zu treffen.

 

Von Port Alfred ging es durch Bathurst zum Horse Shoe Bend. Hier macht der Kowie River eine große Schleife.

 

Anschließend haben wir noch einen Stadtrundgang in Grahamstown gemacht.

05.09.2008 Addo National Park

 

Nach Ettas sensationellem Frühstück mit noch warmen, selbstgebackenem Brot brechen wir in den südlichen, an der Küste gelegenen Teil des Addo NP auf. Der Addo wird von der Regierung zum Greater Addo Elephant Park entwickelt und soll ca. 360.000 ha umfassen. Der Park reicht dann von der Kleinen Karoo bis zum Indischen Ozean.

 

Den Nachmittag verbringen wir aber wiederbei den Tieren im Main Park. Plötzlich wurden wir von einem Elefantenkindergarten umzingelt, sahen größere Zebraherden und konnten zum krönenden Abschluss noch viele gelungene Aufnahmen machen. Als wenn uns der Abschied nicht schon schwer genug fallen würde...

06.09.2008, Abschied, Rückflug von PE via Johannesburg nach Hannover

 

Nachdem ich Etta noch das Rezept für die köstliche Butternut Soup abgeschwatzt habe und wir uns herzlich für die Gastfreundschaft bedankt haben, sind wir dann schweren Herzen Richtung Port Elizabeth Airport aufgebrochen.

 

Es wurde uns ganz schwer ums Herz und der Virus africanus hat voll zugeschlagen....

 

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© Marina Meger 2017