Butterblume in Afrika
Butterblume in Afrika

01.07.2011 Grootfontein – Airport Farm, Windhoek, ca. 568 km, 1 Nacht

Marina:

Die Nacht war sehr kalt, das Duschwasser noch kälter! Ich habe es nur kurz getestet, alle Klamotten gepackt und dann ging es auch schon zum Frühstück, da wir heute bis Windhoek durchfahren wollen. Unsere gebuchte und bezahlte Übernachtung in der Outeniqua Gästefarm sagen wir kurzerhand zugunsten der Trümper Family ab. Ich muss Max noch einige Filme überspielen und wir freuen uns sehr auf die Gespräche dort. Uwe Trümper meint, dass wir locker zur Kaffeezeit in Windhoek sind.

 

In Roy´s Camp lernen wir beim sehr leckeren Frühstück noch den deutschstämmigen Bauingenieur Hermann Hesse aus Windhoek kennen, der trotz seiner Pensionierung damit beauftragt ist, die Masten für das digitale TV-Netz in Namibia aufzubauen. Wir bleiben in Kontakt.

 

In der Tandbude vor dem Airport, wo man auch seine Trophäen bearbeiten lassen kann, sind wir dann ca. 1,5 Stunden versackt. Auch dort hatten wir nette Gespräche. Der Vater von Richard Hoff arbeitet oder vertreibt sich dort die Zeit. Richard hat uns letztes Jahr das Nüvi repariert. Afrika ist ein Dorf! Da wir berichteten, dass wir gleich zu den Trümpers fahren, durften wir Postboten spielen und für Janet einen Brief mitnehmen.

Taxidermy, Windhoek
Taxidermy, Windhoek
Taxidermy, Windhoek

Tatsächlich erreichen wir die Airport Farm bereits gegen 14:30 Uhr. Wie auch letztes Jahr haben wir uns hier sehr wohl gefühlt, das Wiedersehen und die schönen Gespräche mit allen Trümpers sehr genossen. Zur Zeit war ein kalifornisches Ehepaar zu Gast. Er jagt ausschließlich mit Pfeil und Bogen. Das Abendessen war einsame Spitze. Das trümpersche Frühstück lässt keine Wünsche offen. Unsere Überlebenskiste wurde wieder auf der Farm für folgende Reisen eingelagert. In Buschbrände waren wir dieses Jahr nicht verwickelt, obwohl es in der weiteren Entfernung schon wieder Alarm gegeben hat.

Airport Farm, Windhoek
Airport Farm, Windhoek
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© Marina Meger 2017